Nach einem Aufenthalt auf der kleinen Insel an der sardischen Küste hat man noch lange den salzigen Geruch der Luft in der Nase und auf der Zunge spürt man noch den köstlichen Geschmack des gegrillten Fischs, der sonnengereiften Tomaten und der vielen kleinen herzhaften Köstlichkeiten der Inselküche. Wer mit der Rückkehr nach Hause nicht das gute Essen aufgeben will, der sollte sich bemühen die Gerichte der süditalienischen Küche nachzukochen. Das Wichtigste: Gute Zutaten, die richtige Würze und das entsprechende Können.
Die Inselgruppe La Maddalena besticht vor allem durch ihre wilde, unberührte Natur – Genau die richtige Umgebung für einen entspannten Badeurlaub. Und wer auf den ersten Blick meint, hier fänden sich nur felsige, steile Küstenabschnitte, der hat auf der unbewohnten Insel Caprera noch nicht genau hingeschaut. Am besten zu Fuß kann man einsame Buchten mit feinstem Sand erwandern und dort in kristallklarem türkisen Wasser baden gehen.
Caprera ist eine von sieben Hauptinseln der italienischen Inselgruppe La Maddalena, die an der nordöstlichen Küste Sardiniens liegt. Berühmt geworden ist die Insel durch ihren bekannten Helden Giuseppe Garibaldi. Dem italienischen Nationalhelden, der dort seinen Lebensabend verbrachte, gehörte einstmals Caprera. Hier wurde der berühmte Guerillakämpfer, der 1807 in Nizza geboren wurde und 1882 auf Caprera starb, begraben.
Lage Caprera
Schon Garibaldi, auch „Held zweier Welten“ genannt, verliebte sich damals in diese Insel wegen seiner nahezu unberührten Natur sowie der großen Einsamkeit. Selbst heute noch – nach fast 150 Jahren – ist Caprera eine Insel, in der die Unberührtheit durch Menschenhand dominiert. Wer die Einsamkeit, sowie eine unverfälschte Natur unter mediterraner Sonne vor einem kristallklaren Meer liebt, der findet auf Caprera genau das, was er sucht. Unterkünfte lassen sich bei vielen Ferienanbietern unter Ferienhaus Italien finden. Die sehr felsige Insel besitzt neben traumhaft schönen Stränden alte Pinienwälder sowie faszinierende Riffe. Taucher können an den dortigen Küsten eine einmalige Unterwasserwelt beobachten. Selbst Reste von ehemaligen Seeschlachten, Havarien sowie anderen historischen Ereignissen der Vergangenheit sind auf einem Tauchgang zu entdecken. Badegäste finden ein nahezu kristallklares, teilweise flaches Meer vor wunderschönen Stränden vor, in dem sie gefahrlos baden können. Zahlreiche antike Stätten sind ebenfalls auf der Insel zu finden.
Zu den meist besuchtesten Museen der Welt gehört das Casa Bianca, in dem die Erinnerung an Garibaldi wach gehalten wird. Sein Haus ist noch unversehrt. Das Grab aus rohem Granit, – das vorherrschende Gestein der Insel – sowie die Boote und der Anlegeplatz des ehemaligen Untergrundkämpfers ist heute ein Anziehungspunkt nicht nur für Italiener.
Von den Gipfeln des Monte Teialone und des Poggio Stefano aus erhält man einen atemberaubenden Blick über die Inselgruppe. Auf im 2.Weltkrieg abgesteckten Wegen, die zu Ruinen der alten Befestigungen führen, kann man ebenso wandern wie über unwegsame, naturbelassene Pfade. Malerische Buchten und traumhaft schöne Strände wie die Coticcio- oder Brigantina Bucht sowie der Messa del Cervo Strand laden zum Baden, Träumen und Entspannen ein. Auch die Strände der Bucht Cala Portese in der Nähe der Ortschaft Stagnali mit der einmaligen Sicht auf Porto Palma sowie auf das Inselchen Il Porco sollten Sie bei Ihrem Besuch auf Caprera unbedingt mit einbeziehen. In Cala Garibaldi befindet sich nicht nur eine bekannte Ferienanlage sondern auch die Anlegestelle Garibaldis, wo er seine Boote festmachte, wenn er nach Hause kam.
Die nordwestliche Küste der Insel ist auf dem Landweg nahezu unerreichbar. Die dort gelegenen herrlichen Buchten fahren Sie am besten mit einem Boot an.
Caprera ist zu jeder Zeit ein lohnendes Ferienziel. Obwohl im Sommer der Tourismus besonders in den Monaten Juli/August boomt, kann man dennoch einsame Stellen finden. Selbst im Herbst und im Winter herrscht hier ein gemäßigtes mildes Klima vor.
Nach Caprera gelangen Sie über eine Brücke, die die Insel mit der Nachbarinsel Maddalena verbindet. Letztere kann man per Boot oder Fähre bequem von Palau auf Sardinien aus erreichen. Während der Hauptreisezeit herrscht hier reger Fährverkehr. Die Beförderung von Fahrzeugen ist zu dieser Zeit allerdings eher reduziert, um ein zu hohes Verkehrsaufkommen zu vermeiden. Nach Sardinien selbst gelangt man am besten von Livorno, Genua oder Piombino aus.